Stricken für die Seele

In unserem Alltag ist Hektik und Stress allgegenwärtig.  Auch bei den Krankheitsursachen ranggiert der Stress ganz weit oben. Darum ist ein täglicher Ausgleich für diesen Umstand unumgänglich. Man kann Sport treiben, Entspannungsübungen machen  oder meditieren. Es gibt viele Möglichkeiten vom Stress wegzukommen, unter anderem auch das Stricken.

Stricken bietet eine Technik zur Entspannung, Beruhigung und Genießens. Tut man es in einer Strickgruppe begegnet man Menschen im sicheren Umfeld und kann Freude, Lachen oder eine nette Unterhaltung in der Gemeinschaft erfahren.

Bei starkem Stress wird die Heilung ausgebremst. Regelmäßige Entspannung fördert die natürlichen Heilkräfte des Körpers. Dabei kann das Stricken unterstützen. Das Druchforsten von Büchern und dem Internet, auf der Suche nach einem Strickprojekt, kann die Lebensgeister wecken und kreativ machen. Ideen können entstehen, sie lernen neue Fähigkeiten und werden experimentierfreudig. So hat Stricken eine sehr anregende Wirkung.

Auch das Gefühl der Wolle und des Garns haben Einfluss auf die Stimmung. Farben, Texturen und der Austausch mit Gleichgesinnten fördern die gute Laune und Kreativität.

Sind sie dann im Tun, wird ihr Bewusstsein eins mit dem Rhythmus der Hände. Eine wunderbare Methode den Kopf mal auszuschalten. Nutzen Sie also das Stricken zur Stimmungsverbesserung, Stressbewältigung, Bereicherung des Umfelds, Veränderung der Gedankengänge und der Lebenseinstellung.

Schon früher trafen sich die Frauen, um gemeinsam zu stricken. Sie wussten warum. Mein Plan ist es, ab Herbst eine Strickgruppe einzurichten, die sich in regelmäßigen Abständen trifft, um gemeinsam kreativ zu sein, sich auszutauschen und zu entspannen.

Wer nicht stricken kann, kann es lernen. Es ist nicht so schwer wie es aussieht. Wer Lust darauf hat, kann und darf sich gerne melden.